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Jetzt Einfamilienhaus kaufen – eine gute Idee?

Einfamilienhaus kaufen – in Deutschland aktuell noch sehr beliebt.
22 May
Einfamilienhaus kaufen ist sehr beliebt. Vor dem Kauf muss man aber einiges beachten. (Foto: pexels.com)

Ist es im Jahr 2018 noch eine gute Idee, einEinfamilienhaus kaufen zu wollen? Es gibt ja inzwischen manch kritische Stimmen, dass ein Einfamilienhaus in Zukunft nicht mehr zeitgemäß wäre. Stuchworte: Fehlende Flächen, Zersiedelung, Flächenfraß und Verdichtung des Stadtraums.  Besonders nachhaltig ausgerichtete Satdtplaner halten des Haus mit Garten für ein Auslaufmodell. Zudem stellt die Politik gerade die Frage, wie im großen Stil mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Es gibt aber auch 2018 noch viele Argumente für den Kauf eines Einfamilienhauses. Allein schon deswegen, weil Einfamilienhäuser (mit Garten in Deutschland immer noch zu den beliebtesten Wohnformen gehören.

Einfamilienhaus kaufen – weil die meisten Kaufangebote Einfamilienhäuser sind.

Der Bestand an Gebrauchtimmobilien in Deutschland ist riesengroß. Das Statistische Bundesamt belegt, dass Einfamilienhäuser die beliebteste und verbreitetste Wohnform darstellen. Bei einem bundesdeutsch Hausbestand von 18,8 Millionen Wohnhäsuern sind ca. 12 Millionen als Einfamilienhaus ausgewiesen. Und diese große Verbreitung ist nicht nur auf die Provinz beschränkt. Sogar in Städten wie Berlin oder Hamburg machen Einfamilienhäuser mehr als die Hälfte des Bestands aus.

Besonders im Fokus: Der große Bestand an Einfamilienhäusern aus den 1950er bis 70er Jahren. Wer aus dieser Zeit ein Einfamilienhaus kaufen will, hat eine besonders große Auswahl auf einem an sich engen Immobilienmarkt. Aber auch mit entsprechenden Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu rechnen. Andererseits sind solche Häuser mit Garten im Vergleich oft günstig zu haben. Und man kann die Sanierung dazu nutzen, das Haus im Rahmen der eigenen Ansprüche umzugestalten. Ein Einfamilienhaus kaufen ist so eine planerische Herausforderung. Aber auch eine Chance, die eigenen Ideen realisieren zu können.

Einfamilienhaus kaufen – im ländlichen Bereich immer einfacher.

Im kommunalen Bereich finden sich 2 Arten der Standard-Politik: Es gibt  Kommunen, die die Kosten für ein Altbaugutachten übernehmen und Bauherren mit finanziellen Anreizen in den Bestand locken. Da hilft es, sich im Vorfeld und im Umfeld des Wunschwohnortes zu informieren und um die Kommunen und Städte zu finden, die entsprechende Unterstützungen anbieten. Andere Gemeinden gehen den einfacheren Weg, indem sie einfach Neubaugebiete auszuweisen, um den Neubau zu forcieren. Diesen Weg sehen Flächenplaner eher kritisch. Denn das hat oft zur Folge, dass die Ortskerne verwaisen. Und Infrastruktur wie Rinkaufsmöglichkeiten, Schulen oder medizinische Versorgung wegbrechen.

Im städtischen Raum ist die Verdichtung durch Neubau dagegen ein Thema. Die Wohnbarmachung von Hinterhöfen und Baulücken durch den Bau kleiner Ein- und Mehrfamilienhäuser. Der kreative Bauherr, der im urbanen Zentrum leben möchte, ist gefragt, erstens diese fbebaubaren Flächen zu finden und diese dann zweitens mit flexiblen Architekturkonzepten zu bebauen.

Einfamilienhaus kaufen – diese Faktoren sind entscheidend.

Die Entscheidung, ob man ein Einfamilienhaus kaufen will oder nicht, hängt von vielen subjektiven Faktoren ab. Natürlich isz zu allererst die Lage zu hinterfragen:

  • Steht das Haus nicht allzuweit entfernt vom Lebensmittelpunkt. Ist die Pendlerzeit vertretbar?
  • Sind Sie bereit und imsstande, eine längere Zeit für Umbau und Sanierung in Kauf zu nehmen?
  • Haben Sie vor dem Kauf ein belastbares Gutachten über alle notwendigen Sanierungsmaßnahmen erstellen lassen?
  • Ist die Finanzierung für den Kauf und sämtliche Sanierungsmaßnahmen vollumfänglich besprochen?
  • Wurde ein zeitlich terminiertes Auszahlungskonzept für die Baufinanzierung erstellt? Und das ohne Bereitstellungszinsen?
  • Sid alle Möglichkeiten geförderter Kredite z. B. für energetische Sanierungsmaßnahmen geprüft?

Sie sehen, wer sich für den kauf eines Einfamilienhauses aus dem Bestand der 1950er bis 70er Jahre entscheidet, hat weit mehr zu bedenken und zu planen wie bei der Finanzierung eines Neubaus oder einer Eigentumswohnung. Andererseits hat man aber die Möglichkeit, oftmals günstiger zu kaufen und aeine größere Auswahl an Angeboten zu haben.  Das gilt es zu prüfen. Bestandsimmobilien sollten deswegen immer auch in die Überlegungen eines Immobilienkaufs einbezogen werden. Denn die Auswahl ist groß. Die Möglichkeiten vielfältig. Und der Wohn- und Lebenswert empfehlenswert.

Wer einen Kauf in Betracht zieht, sollte aber bereits im Vorfeld mit einem versierten Baufinanzierungsvermittler Kontakt aufnehmen. Mit ihm gemeinsam sind dann die richtigen Frage (und natürlich Antworten) zu formulieren, geeignete kommunale und staatliche Fördermittel zu prüfen und ein Finanzierungskonzept zu erstellen, dass neben den üblichen Eckpunkten wie Zins, Tilgung, Laufzeit und Sondervereinbarungen (Sondertilgung, Ratenwechsel während er Laufzeit) auch einen Auszahlungsplan beinhaltet, der die verschiedenen Auszahlungen der Kredits im Rahmen des Sanierungsfortschritts ohne Bereitstellungszins-Kosten berücksichtigt.

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