Sanierungsfinanzierung lohnt sich immer

Sanierungsfinanzierung: Mit zinsgeförderten Krediten der KfW. Jetzt informieren.
23 Apr
Sanierungsfinanzierung: Sie haben einen Altbau geerbt? Dann ist heute die beste Zeit, eine Sanierung zu finanzieren. (Foto: DeathtoStock.com)

Aktuell werden in Deutschland viele Häuser vererbt oder verkauft, die in den 1960er und 70er Jahren gebaut wurden. Damals war ein regelrechter Bauboom ausgebrochen. Die Kommunen boten jede Menge Bauland, um Reihen- und Einfamilienhaus-Siedlungen zu schaffen. Es war die Zeit des deutschen Wirtschaftswunders und der Nachholbedarf an Wohnraum war nach dem verheerenden Krieg immens. Viele Häuser stehen immer noch und werden nun an die nächste Generation vererbt. Für die Nachfolge-Generation stellt sich nun die Frage, was tun. Viele Häuser sind inzwischen sanierungsbedürftig. Eine Sanierung macht in den meisten Fällen Sinn, um diese Häuser dann selber zu bewohnen oder gewinnbringend zu verkaufen. Eine Sanierungsfinanzierung steigert nachhaltig den Wert der Immobilie auf Jahre und ist ein wichtiger Teil der Altersvorsorge.

Sanierungsfinanzierung: viele verlockende Angebote

Für eine Sanierungsfinanzierung stehen interessante Angebote bereit. Einerseits machen die aktuellen Niedrigzinsen eine Sanierungsfinanzierung günstig. Andererseits gibt es einige zinsgeförderte Kredite der KfW, die sich hervorragend für Altbausanierungen eignen.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet bis zu 100.000,- Euro Sanierungsfinanzierung zu geförderten Zinsen an –  unter der Voraussetzung, dass der Erstbezug vor dem 1.02.2002 datiert ist. Diese Finanzierung ist zudem mit kostenfreien Tilgungen während der Laufzeit besonders attraktiv, zumal der Zinssatz aktuell bei nur einem Prozent liegt (Laufzeit 10 Jahre, ca. 30% Eigenanteil). Grundsätzlich sind KfW-Kredite mit einer Laufzeit bis maximal 10 Jahre möglich. Deswegen ist es empfehlenswert, eine möglichst hohe Tilgung zu wählen, um nach Ablauf des Darlehens nur noch wenig oder am besten gar nichts mehr anschlussfinanzieren zu müssen.

Die KfW bietet danach eine Anschlussfinanzierung zu marktüblichen Zinssätzen an. Aber auch Kreditvermittler oder Banken bieten Anschlussfinanzierung in ebem ähnlich günstigen Zinsumfeld an. Der Antrag auf KfW-Förderung muss über eine Bank oder einen Dirketbaufinanzierer wie die ACCEDO eingereicht werden. Privatpersonen können einen KfW-Kredit nicht direkt anfragen.

Deswegen ist es ratsam, die Konditionen verschiedener Anbieter (z. B. Direktfinanzierer und Hausbank) genau ansehen. In manchen Fällen wird eine Mindestkredithöhe verlangt, in anderen muss die Kombination mit einem bankinternen Kredit eingegangen werden. In Sonderfällen bieten Banken sogar einen Zinsrabatt auf den KfW Zins an. Ein Baufinanzierungsexperte weiss immer um die tagesaktuellen Angebote inklusive der damit verbundenen Bedingungen. Lassen Sie sich immer auch von einem bankenunabhängigen Baufinanzierungsexperten  beraten. Wie z. B. die ACCEDO AG, die bankenunabhängig agiert und zudem Zugriff auf die tagesaktuellen aufianzierungsangebote von 400 Banken hat.

Sanierungsfinanzierung: Je mehr Eigenmittel umso besser

Auch für die Sanierungsfinanzierung gilt: Je mehr Eigenmittel Sie einbringen können, umso besser fallen die Zins-Konditionen aus – am besten innerhalb der 10jährigen KfW-Frist. Die KfW bietet neben Krediten auch Zuschüsse zur Sanierung. In der Regel erhalten Sie innerhalb einer Woche Auskunft, ob Ihr Kreditansuchen an die KfW gewährt ist.. Kleinere Renovierungen bezuschusst die KfW mit bis zu 10 Prozent der Gesamtsumme (maximal  5.000 Euro). Verbessern Sie die Energieeffizienz, sind Zuschüsse bis zu 18.750 Euro möglich. Voraussetzung: Sie müssen einen Sachverständigen hinzuziehen, der zu Beginn und nach Abschluss der Renovierung sein OK gibt. Wollen Sie die Sanierung bzw. Renovierung eigenständig durchgeführen, muss der Sachverständige die fachmäßige Ausführung bestätigen; dann ist ein Zuschuss für die Materialkosten möglich.

Sanierungsfinanzierung für altersgerecht Umbauten

Dese altersgerechte Sanierungsfinanzierung der KfW kommt für Renovierung von Terrassen, Treppenliften, Bädern, Türverbreiterungen und die Beleuchtung der Eingangstür in Betracht. Einen Sachverständigen benötigen Sie dann nicht. Die Einreichung des Kreditansuchens muss ebenfalls über eine Bank oder einen Direkt-Baufinanzierer geschehen. Diese Kredite sind auf eine Maximalsumme von 50.000 Euro begrenzt und können gestaffelt in Anspruch genommen werden. Auch Zuschüsse ohne Kredit sind möglich. Eine altersgerechte Renovierung kann bis zu 4.000 Euro (8 Prozent der Gesamtsumme) bezuschusst werden. Hierfür brauchen Sie die Rechnung eines Handwerkers, aber auch Eigenleistungen werden gefördert. Zudem müssen mindestens 3.750 Euro an Kosten anfallen, da dieser Zuschuss erst ab 300 Euro ausgezahlt wird.

Sanierungsfinanzierung mit energetischen Maßnahmen ausreizen

BAfA, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert die Nutzung von erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung. Gewährt wird diese Förderung für Bestandsimmobilien. Im Rahmen der Fördermittel muss die Heizung bereits seit mindestens zwei Jahren im Gebäude verbaut sein und auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Zuschüsse gibt es für beispielsweise Solarthermie, Wärmepumpen und Biomasseanlagen.

Aber auf die KfW hat Programme für energetisches Sanieren im Programm. Bei allen zinsgünstigen Krediten der KfW ist der Ablauf folgendermaßen: Erst Antrag stellen, auf Bewilligung warten und dann erst mit der Renovierung oder Sanierung beginnen. Die Erlangung einer bestimmten Energieeffizienz-Klasse im Rahmen eines KfW-Kredits ist an exakte Vorgaben gebunden. Deswegen sind die vorgegebenen Standards einzuhalten, damit Sie die geförderten Mittel nicht wieder zurückzahlen müssen.

Auch überlegenswert: die Kombination diverserFördermittel z. B. für energetische Sanierung, altersgerecht umbauen, Einbruchschutz usw. Mit einer cleveren Kombination der KfW-Fördermittel, von Zuschüssen und BAfa-Angeboten können Sie besonders günstig sanieren und damit den Wert der Immobilie– und damit Ihr Vermögen – besonders steigern. Doch so einfach ist das nicht; deswegen sollten Sie sich unbedingt umfassend von Baufinanzierungsexperten beraten lassen, um am Ende den besten Kredit-Mix zu finden.

Sanierungsfinanzierung bringt oftmals mehr Rendite als Geldanlagen in der Niedrigzinsphase

Natürlich ist vor Sanierung und Renovierung immer zu prüfen, inwieweit sich die Sanierung auf den Werterhalt oder den Verkaufspreis der Immobilie auswirkt: Häuser aus den 1960er bis 1980er Jahren haben meist einen anderen Grundriss als moderne Bauten. Insbesondere die einzelnen Zimmer sind viel kleiner und die heute so geschätzten offenen Wohnflächen aus Balkon bzw. Terrasse, Wohn-, Ess- und Kochbereich waren damals kein Thema. Um den Wohnwert entsprechend aufzuwerten, sind somit einige Eingriffe in er Innenraumgestaltung nötig. Sanierungen der Installationen und der Heizanlage wie auch der Außendämmung sind oftmals zwingend notwendig. Trotzdem: Steht das Reihen- oder Einzelhaus in einem attraktiven Umfeld mit entsprechender Infrastruktur, ist eine Sanierung oftmals ein erster Schritt der Wertsteigerung und damit der Rendite im Verkaufsfalle.

Gerade jetzt in der Niedrigzinsphase – gekoppelt mit Förderungen – lassen sich Altbauten günstig auf moderne Standards heben. Das gilt besonders dann, wenn Sie über ein gutes Eigenkapitalpolster verfügen und bis zur Hälfte der Sanierungskosten aus eigener Tasche bezahlen können – mit Geld, welches auf dem festgeld-Konto keine Zinsen mehr abwirft. Um sich umfassend über Möglichkeiten und Kosten in dem sehr günstigen Kreditumfeld  zu informieren, empfehlen wir die kostenfreie und bankenunabhängige Beratung eines Baufinanzierungsexperten der ACCEDO AG.

Immobilie als Altersvorsorge ist weiterhin zu empfehlen, wenn Sie im Vorfeld Ihre Hausaufgaben gemacht haben
Eine Immobilie ist ein wichtiger Baustein der Vermögensplanung. Kauf oder Sanierung – beides nutzt gezielt der Altersvorsorge.
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