Mein Eigenheim Glück allein – eine Studie

Mein Eigenheim: Stolz und Glückgefühl für Bundesbürger. Deswegen wichtig, dass die Finanzierung stimmt.
03 Jul
Mein Eigenheim: Der wichtigste Glücksfaktor der Deutschen, sagt eine dänische Studie (Foto: pexels.com)

Eine dänische Studie, die in 10 Staaten insgesamt 13.500 Menschen befragt haben, kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Mein Eigenheim ist DER Glücksfaktor der Deutschen. Die aus subjektiver Sicht  perfekte Wohnsituation ist der Maßstab, mit dem hierzulande das eigene Glücksgefühl gemessen wird. Doch Deutschen verbinden positive Gefühle nicht nur mit der Bausubstanz ihres Hauses oder ihrer Wohnung, sondern sind besonders emotional mit den eigenen vier Wänden und den damit freien Gestaltungsmöglichkeiten verknüpft. Somit wird Zufriedenheit mit der eigenen Situation laut Studie „trotz heftiger Debatten über steigende Mieten und fehlende Wohnungen von fast allen Deutschen auf ihrer persönlichen Wohnsituation bezogen.

Mein Eigenheim –  steht auf der Wunsch-Skala ganz oben

Für viele die entscheidenste Frage im Leben: Soll und kann ich einen Hauskauf finanzieren? Fakt ist, dass der Immobilienwunsch ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen steht. Das zeigen viele Studien der vergangenen Jahre, dass die eigenen vier Wände neben „Gesundheit” und „glücklicher Familie” von besonderer Wichtigkeit sind. Dem entgegen steht die Befürchtung, sich mit einer Immobilien-Finanzierung zu übernehmen. Es ist für viele nun mal die wichtigste und langfristigste finanzielle Entscheidung im Leben, diese langfristige Kreditlaufzeit einzigehen.

Aus dieser Sicht ist man hierzulande konservativen Werten verbunden: Sicherheit, Eigenbestimmung, Kontrolle und Wunsch nach Rückzug. Diese konservative Einstellung freut den Immobilienfinanzierer. Denn die meisten, die eine Finanzierung anfragen, setzen von sich aus auf Sicherheit und scheuen das Risiko. Das Ergebnis: langfristige Darlehenslaufzeiten (aktuell durschnittlich ca. 15 Jahre), höhere Anfangstilgungen (aktuell durchschnittlich knapp unter 4 Prozent) und um die 20 Prozent Eigenkapital an der Gesamtfinanzierung. Was auch Banken bestätigen: viele Erstgespräche, weil „Mein Eigenheim” auf der Wunschliste der Kunden ganz oben steht.

Stolz und Glück sind emotional eng verbunden, wenn es um das Eigenheim geht

Die dänische Studie zeigt, wenn die Menschen mit Stolz an ihr Zuhause denken, sind sie meist auch glücklich damit (und umgekehrt). „Je mehr Zeit und Energie man in sein Haus steckt, desto zufriedener ist man gewöhnlich damit. Und die Deutschen sind eben ein Volk von Heimwerkern“, kommentiert die Studie das Ergebnis. So kommt es auch, dass man sich auch überdurchschnittlich wohl in den eigenen vier Wänden fühlt. 90 Prozent schätzen die mentale Entspannung, wenn man in den eigenen vier Wänden ist, also als stressfreien Rückzugsort. Zudem fühlen sich 88 Prozent besonders sicher, wenn man zuhause ist. 70 Prozent legen zudem Wert darauf,  dass die eigenen vier Wände ihr Leben und ihre Persönlichkeit widerspiegeln.

Was der Deutsche allerdings überdurchschnittlich bemängelt im Vergleich zu den europäischen Nachbarn, ist die eingeschränkte Entscheidungsfreiheit, wenn es um die Gestaltung der Wohnung geht. Das mag einerseits an behördlichen Vorgaben liegen. Mit Sicherheit liegt es aber auch daran, dass hierzulande der Anteil der Mieter im europäischen Vergleich am höchsten ist. So ist das aktuelle Streben der Mehrheit nachvollzubar, Eigentum zu erwerben. Allerdings spielt die Frage, ob man selbst Eigentümer ist oder zur Miete wohnt, für das Glücksgefühl zu Hause zwar eine Rolle, aber nicht die entscheidende. In der Studie rangiert die Eigentumsfrage nämlich erst an vierter Stelle.

Die gesamte Studie ist hier zu finden The GoodHome Report 2019

Wie man den Wunsch nach der eigenen Immobilie am besten realisiert

Unsere Kundengespräche zeigen, dass sich der Immobilienwunsch neben dem besonders wichtigen emotionalen Aspekt, hierzulande auch aus sehr rationalen Gründen speist: Vermögensaufbau, Alterssicherung und Unabhängigeit vom Mietmarkt. Aus dieser Summe an rationalen und emotionalen Faktoren ergibt sich die Situation, dass „mein Eigenheim”welches mir Sicherheit bietet und in dem ich mich wohlfühle”, eine besonders wichtige Lebensentscheidung – auch aus finanzieller Sicht – ist. Und diese will gut überlegt sein.

Die grundlegenden Überlegungen sind in erster Linie rationaler Natur:

  • Welches Maximalbudget an Eigenmitteln steht zur Verfügung?
  • Wie hoch sind meine laufenden monatlichen Lebenshaltungskosten (ohne Miete)?
  • Welche Betrag sollte ich monatlich / jährlich für die private Altersvorsorge aufwenden?
  • Soll mein Eigenheim ein Haus oder eine Eigentumswohnung sein?
  • In welcher Region / Stadt möchte ich mein neues Eigenheim erwerben?
  • Welche aktuellen Immobilienangebote gibt es und mit welchen Kosten ist zu rechnen?
  • Welchen Betrag muss ich finanzieren?

Sind diese Eckpunkte ungefähr ermittelt, ist das Gespräch mit einem Baufinanzierungsvermittler und der Hausbank zu suchen. Im Rahmen dieser kostenfreien Erstberatung bekommt man bereits die Hinweise zur Machbarkeit und eventuell zu den maximalen monatlichen Raten, die man sich leisten kann. Und am Ende des Erstgesprächs können Sie eintscheiden, ob Sie sich dann auf die Suche nach Ihrem Eigenheim machen, um Ihren Wunsch zu realisieren.

Erstfinanzierer Baufinanzierung sollten die Bank nicht auswürfeln. Recherche, Information und Verhandlungen mit mehreren Kreditgebern sind Pflicht, wenn man das beste Angebot haben möchte.
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