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Zinsvergleich 3. Quartal: Jahrestief bei Baugeldzinsen

Jahrestief bei Baugeldzinsen im August 2018 erreicht.
07 Aug
Jahrestief bei Baugeldzinsen ist erreicht. 2018 kann man sehr günstig baufinanzieren. (Foto:pixabay.com)

Unverhofft kommt oft: Alle Bank-Experten waren sich zu Jahresbeginn 2018 einig, dass sich die Baufinanzierung im Jahresverlauf zumindest leicht steigen werden. So ist es dann auch in den ersten Monaten eingetreten. Doch jetzt, im Augist 2018 kommt es unerwartet zu einer Delle. Aktuell ist das Jahrestief bei Baugeldzinsen erreicht. Dass sich die Baufinanzierung besonders bei langfristigen Finanzierungen jetzt noch einmal verbilligt hat, ist besonders für Immobilieninteressenten erfreulich.

Jahrestief bei Baugeldzinsen im Juli und August

Das absolute Tief bei Baugeldzinsen wurden im Sommer 2016 festgestellt. Danach bewegten sich die Zinsen wieder leicht nach oben. Im Herbst 2017 gaben sie dann wieder nach, um dann aber zum Jahreswechsel deutlich anzuziehen. Zu diesem Zeitpunkt wurden dann auch die Prognosen der Banken für das Jahr 2018 veröffentlicht. Diese nahmen neben diesem Zinsanstieg zum Jahreswechsel vor allem die weltpolitische Situation sowie der Kommentare der Europäischen Zentralbank zum Thema Anleihenkäufe zu Anlass, steigende Zinsen anzukündigen.

Dass die Baufinanzierung seit dem 2. Quartal wieder nachgeben, mag mehrere Gründ haben. Zum einen verschärft sich der Bankenwettbewerb in der Baufinanzierung. Nicht nur, dass immer mehr Banken das Geschäft der Immobilienfinanzierung ausbauen. Auch die absolute Zahl der Anfragen lässt aufgrund der steigenden Immobilienpreise nach. Wobei das qualitätative Niveau konstant bleibt, da inzwischen höhere Darlehenssummen angefragt werden. Aber auch die Aufregung Anfang des Jahres wegen der US-Politik, wegen der Risiken der europäischen Wirtschaft sowie wegen möglicher Interventionen in die Geldmarktpolitik haben sich wieder beruhigt. Zudem ist die Jahresmitte normalerweise ein üblicher Zeitpunkt für ein Jahrestief bei Baugeldzinsen.

Jahrestief bei Baugeldzinsen insbesondere für langfristige Baufinanzierungen

Dadurch dass im Zinstief besonders langfristige Darlehen zu empfehlen sind, ist diese Entwicklung für langfristige Baufinanzierungen besonders erfreulich. Und ein weiterer Grund für Darlehensnehmer, Verträge mit einer Mindestlaufzeit von 15 oder 20 Jahren abzuschließen. Im Durchschnitt ist eine Baufinanzierung bei einer Laufzeit von 20 Jahren für ca. 2 Prozent zu haben. Ein Wert, der der derzeitigen Inflation in Deutschland entspricht. Allein deswegen ist eine Finanzierung als besonders günstig zu sehen. Kurzfristige Darlehen mit 5 oder 10 jähriger Laufzeit bewegen sich dagegen weiterhin auf dem Niveau des Januars 2018.

Um solch günstige langfristige Darlehen zu erhalten, sind allerdings einige Faktoren zu beachten: Eine 50 Prozent Beleihung sollte dann schon sein. Das heisst, der Darlehensnehmer finanziert die Hälfte des Immobilienkaufpreises aus eigener Tasche. Die Anfangstilgung sollte bei mindestens 3 Prozent festgeschrieben sein. Und das Darlehen sollte bis zum Eintritt ins Rentenalter vollständig getilgt sein. So kann man eine auf 15 Jahre gebundene Baufinanzierung bereits um die 1,5 Prozent bekommen. Man kann davon ausgehen, dass sich diese günstigen Zinsen für langfristige Darlehen in den nächsten 4 bis 8 Wochen – wenn überhaupt – nur marginal ändern werden. Deswegen erscheint jetzt der beste Zeitpunkt, eine Baufinanzierung zu unterzeichnen.

Jahrestief bei Baugeldzinsen. Und wie geht es weiter?

Betrachtet man die Zinskurve der letzten 10 Jahre, so fällt auf, dass sich die Zinsen bis in den Sommer 2016 mit entsprechenden Ausschlägen dazwischen auf ein absolutes Minimum fielen. Seit Herbst 2016 bewegen sie sich aber in einer vermeintlichen Seitwärtsbewegung trotzdem auf niedrigem Niveau nach oben. Diese Tendenz, da sind sich die Analysten sicher, wird sich in Zukunft fortsetzen. Da aber die Europäische Zentralbank eine Leitzinsanhebung auf frühestens Herbst 2019 datiert, ist erst einmal mit keinen großen Zinssprüngen zu rechnen.

So paradox es auch klingt: Der mögliche Handelstreit mit den USA hält das Zinsniveau aktuell niedrig. Kommt es zu einer Einigung, wird sich auf dem Zinsmarkt nicht viel tun. Eskaliert dieser allerdings, dann ist definitiv mit steigenden Zinsen zu rechnen. Einzig die Beendigung der Anleihenkäufe der EZB zum Jahreswechsel könnte die Zinskurve leicht nach oben treiben.

Grundsätzlich ist das Jahr 2018 ein sehr guter Jahrgang für alle, die eine Immobilienfinanzierung abschließen. Die Zinsen sind niedrig. der Wettbewerb der Banken – und damit auch der Preisdruck – nimmt weiter zu. Davon profitiert der Verbraucher. Viel wird in diesem Jahr also bei der Zinsentwicklung nicht passieren.

Wer das Jahrestief bei Baugeldzinsen nutzen will, braucht eine umfassende Beratung.

Natürlich sind 2 Prozent Zinsen für eine 20 jährige Finanzierung sehr verlockend. Aber trotzdem ist Vorsicht geboten. Denn nicht jeder Vertrag ist auch verbraucherfreundlich. Wer zum Beispiel vergisst, Sondertilgungen oder Ratenwechsel während der Laufzeit zu vereinbaren oder sich auf eine zu geringe Tilgung einlässt, kann während der Laufzeit oder am Ende Probleme bekommen. Zudem ist natürlich der umfassende Check der eigenen finanziellen Möglichkeiten ein absolutes Muss. Und nicht zuletzt kann man durch clevere Darlehenskombinationen, dem Ausnützen von zinsgeförderten Darlehen und Zuschüssen noch mehr Geld sparen.

Wer alle Möglichkeiten ausloten möchte, ist bei einem bankenunabhängigen Baufinanzierungsvermittler – wie der ACCEDO – gut aufgehoben. Zumal die Bauzinanzierungskonzept-Erstellung kostenfrei ist. Und der Verbraucher daruch keinerlei Kostenrisiko hat. Solche Vermittler machen für den Verbraucher den Anbietervergleich. Dadurch ist nicht nur das günstigste Bankangebot zu finden, sondern auch die best geeignete Kombination auf unterschiedlichen Darlehensangeboten in ein einziges, maßgeschneidertes Baufinanzierungskonzept.

Eine Immobilienfinanzierung 2018 muss vor allem von Sicherheit, Langfristigkeit und Flexibilität geprägt sein. Warum?
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