Immobilienkauf

Jetzt eine Gebraucht-Immobilie kaufen – aber sicher

Aktuell ist der Zeitpunkt besonders günstig, eine Gebraucht-Immobilie zu finanzieren.
28 Apr
Gebraucht-Immobilie kaufen: jetzt überlegen, denn die Zinsen sind günstig wie nie (Foto: pexels.com)

Der Wunsch nach den eigenen, selbstbewohnten Immobilie ist ungebrochen. Besonders junge Familien und Paare würden gerne in den eigenen vier Wänden leben. Doch vielen erscheint die Hürde zu hoch. Wenn man sich im Internet informiert, kömmen nbei vielen Zweifel auf. Kann man sich das leisten? Habe ich wirklich alles im Blick? Und wie sicher kann man die finanzielle Zukunft tatsächlich über Jahrzehnte planen? Die aktuelle Lage gibt einen Rat: jetzt eine Gebraucht-Immobilie kaufen macht durchaus Sinn, wenn man dabei ein paar Dinge beherzigt.

Jetzt eine Gebraucht-Immobilie kaufen, weil die Zinsen historisch günstig sind

Fakt ist, viel günstiger als zur Zeit wird man in Zukunft nicht mehr finanzieren können. Da Frage ist natürlich, wann die Baugeld-Zinsen wieder steigen. Kurzfristig wird sich an der Höhe der Zinsen nicht viel ändern. Aber was ist, wenn die aktuelle Corona-Krise vorbei ist? Aufgrund der horrenden Staatsausgaben zur Bewältigung der Krise sind einige Szenarien denkbar. Die Inflation kann in Zukunft steigen, was wiederum Einfluss auf die Preisentwicklung haben kann. Die Zinsen steigen, weil Banken wieder Geld brauchen und deswegen bessere Zinsen auf Festgeld anbieten. Oder es werden Gebühren für die verschiedensten Finanz-Dienstleistungen eingeführt, was letztendlich eine Finanzerung auch wieder verteuert.

Sicher ist, wer jetzt mit 20 Prozent Eigenkapital eine Immobilie kauft, der kommt in den Genuss von besonders niedrigen Zinsen. Und man kann davon ausgehen, dass dieser Niedrigzins auch noch die nächsten Monate Bestand hat. Wer jetzt eine Baufinanzierung mit möglichst langer Laufzeit von 20 oder mehr Jahren abschließt, der wird sich in Zukunft keine Sorgen wegen steigender Zinsen machen müssen. Das ist aber nur ein Faktor, warum jetzt eine Gebraucht-Immobilie kaufen eine eigentlich gute Idee ist.

Gebraucht-Immobilie kaufen besser als neu bauen?

Aus finanzieller Sicht spricht einiges dafür: Gebraucht-Immobilien, die nicht gerade an den Hotspots der am meisten gesuchten Lagen in Ballungszentren stehen, sind vergleichsweise günstig. Und werden – wenn man den neuesten Erkenntnissen der Immobilienbranche Glauben schenkt – in den nächsten Monaten noch günstiger. Das ist insofern wichtig, dass man für der Suche nach der passenden Eigentumswohnung oder einem Haus dem Bestand auch Zeit mitbringen muss. Schnell geht da meistens nichts. Und das ist auch einer von vielen Gründen, warum junge Familie davor zurückschrecken: Suche und Kaufverhandlungen sind meist kein „Zuckerschlecken”, Rückschäge und frustierende Momente sind dabei immer möglich.

Der Kauf einer Gebrauchtimmobilie ist nicht nur eine sehr komplexe Angelegenheit, sondern wohl auch die schwierigste finanzielle Entscheidung, die im Leben zu treffen ist. Denn wann nimmt man sonst Schulden über 200.000,- oder mehr Euro auf? Zusätzlich gibt es viel zu bedenken: wie ist der Zustand der gebrauchten Immobilie? Was muss eventuell noch in die Sanierung oder Modernisierung investiert werden? Und wie finanziert man am sichersten? In welcher Höhe und bei welchem Anbieter? Deswegen gilt das Sprichwort: gut Ding braucht Weile. Wer sich genügend Zeit für die Suche und die Klärung das Finanzbedarfs sowie der Finanzierung nehmen kann, für den ist jetzt tatsächlich ein sehr guter Zeitpunkt, um bis Jahresende oder Anfang nächsten Jahre seine Gebrauchtimmobilie gefunden und gekauft zu haben.

Wie findet man die passende Gebraucht-Immobilie zum Kauf?

Im ersten Schritt sollte man sich über die Gegend bzw. Region Gedanken machen, in der man die Zukunft leben möchte. Die Standort der Immobilie entscheidet zentral über den Kaufpreis. Deswegen hilft es, sich erst einmal auf den Immonilienmarktplätzen im Internet wie ohne-makler.net, immowelt.de etc. einen ersten Überblick zu verschaffen. So findet man schnell heraus, ob es passende und leistbare Standorte gibt oder ob man eventuell sich in anderen Bezirken oder Regionen umschauen sollte.

Dann stellt sich die Frage nach der Größe und wer später in der Immobilie leben soll: die eigenen Kinder, die Eltern oder gemeinsam mit Freunden? So  lassen sich einzelne Angebote, aber auch ganze Stadtteile oder Regionen eingrenzen oder ausschließen, in denen man sich eine Immobilie vermutlich leisten oder eben nicht leisten kann. All das lässt sich noch mehr oder weniger bequem von zuhause aus erledigen.

Auch gibt es die Möglichkeit, über Kaufpreisrechner mögliche Preise zu eruieren. Diese sind inzwischen so bequem, dass die direkt über Google-Maps auf ein Haus zoomen können, um den adäquaten Kaufpreis angezeigt zu bekommen (auch wenn dfas Haus nicht zum Verkauf steht). Eine solche Möglichkeit bietet der Kaufpreis-Rechner der accedo AG, den man direkt auf der Startseite des Baufinanzierers finden: www.accedo.de

Sie wollen den Wert einer Immobilie wissen? So einfach geht es: accedo.de wählen, Objektbewertung durchführen. Kostenlos und unverbindlich.

Kostenlose Objektbewertung der Wunschimmobilie auf accedo.de

Was ist bei einem Besichtigungstermin zu beachten?

In diesem Falle gilt: je mehr umso besser. Denn je mehr Gebraucht-Immobilien Sie sich angesehen, je mehr Verkäufer Sie getroffen haben, umso besser können Sie vergleichen und das Angebotene einschätzen. Das kostet Zeit und manchmal auch Nerven – aber es macht sich am Ende garantiert bezahlt. Und umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, auch ein Haus zu finden, bei dem die Kompromisse überschaubar sind. Denn auch das ist klar: Kompromisse werden Sie eingehen müssen. Nehmen Sie die Immobilie genau unter die Lupe – am besten mit einem bau- bzw. hauskundigen Menschen aus Ihrem Umfeld oder in Begleitung eines Sachverständigen. Neben der baulichen Substanz sind auch die Energiekosten zu prüfen. Un der Blick in die Umgebung bzw. auf die umgebende Infrastruktur sollte auch nicht fehlen. Wie laut ist es? Wie weit ist der Weg zur Arbeit?

Während der Suche nach der Gebraucht-Immobilie bereits auch den passenden Baufinanzierer suchen

Parallel zur Suche nach Ihrer Wunsch-Immobilie ist die Finanzierung zu klären. Bereits mit der schlüssigen Kalkulation in der Tasche, was Sie sich leisten können (in Abhängigkeit von Eigenkapital, monatlicher Belastung aus Zins- und Tilgung sowie Ihres Einkommens) können Sie in Kontakt mit Baufinanzierungsanbietern treten, um die finanziellen Eckpunkte zu klären. Vertrauen Sie dabei nicht nur Ihrer Haus-Bank oder der Bank um die Ecke. Denken Sie immer daran, dass die Bank mehr Geld mit „dummen“ Kunden verdient. Die Vorrecherche sollten Sie also angehen, bevor Sie in das Beratungsgespräch suchen. Neben der Hausbank sollten Sie mindestens noch 3 weitere Anbeiter kontaktieren – und darunter sollte mindestens ein „bankenunabhängiger” wie die accedo AG sein. Im Vorfeld lohnt es sich zudem, das Anliegen mit Freunden oder Bekannten, die bereits „Kauferfahrung” haben, zu besprechen. Oft kann man aus deren Erfahrungen lernen und so einige Fehler ausschließen. Es ist auch sinnvoll, sich wirklich unabhängig beraten zu lassen – auch wenn das Geld kostet. Die wohl beste Beratung liefern die Verbraucherzentralen, die als gemeinnützig anerkannt sind.

Durch diese Beratungen – von Baufinanzierungsanbietern und z. B. Verbraucherzentrale – haben Sie bereits nicht nur die passende Informationen, sondern wissen, an wen Sie sich wenden müssen, wenn es dann schnell gehen muss, falls Sie Ihre Wunsch-Immobilie gefunden haben. Denn dann brauchen Sie bereits den Finanzierer Ihres Vertrauen, um schnell handeln zu können. Wenn Sie sich erst jetzt auf die Suche machen, kann wertvolle Zeit verstreichen – und Ihre Wunsch-Immobilie zwischenzeitlich „weg” sein.

Gebraucht-Immobilie kaufen – der letzte Weg führt zum Notar

Ist die Gebraucht-Immobilie gefunden und haben Sie eine verbindliche Kreditzusage der Bank erhalten, vereinbaren Sie mit dem Verkäufer einen Termin beim Notar. Der verfasst den Kaufvertrag und beurkundet ihn notariell. Ist der Vertrag unterschrieben, kann man nur zurücktreten, wenn die andere Seite ihn in wesentlichen Punkten nicht erfüllt.

Während er Kaufvertrag angebahnt wird, sollten Sie sich die Immobilie genau ansehen und den Zustand dokumentieren. Eine Immobilie wird immer gekauft, wie sie besichtigt wurde. Der Verkäufer haftet nur für Schäden, die er auf Nachfrage verschwiegen hat. Das nachzuweisen, ist nur möglich, wenn der Zustand zuvor dokumentiert ist. Deswegen wird der Notar auch erfragen, ob Reparaturen oder Renovierungen vereinbart worden sind; außerdem erkundigt er sich nach dem Kaufpreis und der Finanzierung. Dann setzt er den Vertrag auf und schickt ihn Käufer und Verkäufer zu. In einem abschließendem Termin in seinem Büro fragt er nach Einwänden, liest den Vertrag noch einmal wortwörtlich vor, lässt sich die Personalausweise zeigen und bittet zur Unterschrift. Der Notar überwacht zudem, wie Immobilie und Geld den Eigentümer wechseln. Im Regelfall überweist die finanzierende Bank den Kaufpreis – oftmals auch auf ein Treuhandkonto, über das nur der Notar verfügt. Erst danach erfolgt die Übergabe der Immobilie. Und Sie sind dann Besitzer Ihres eigenen Heims.

Immobilienkauf planen – sicher und seriös mit dem Beratungsangebot der ACCEDO AG.
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