Zinsvergleich Trend 2019 mit besten Aussichten

09 Jul
Der Zinsvergleich Trend überrascht: alle Banken bieten aktuell den günstigsten Baugeldzins seit Bestehen der Bundesrepublik. Ist ein Ende der Niedrigzinspolitik in Sicht? (Foto: pexels.com)

Das Unwahrscheinliche ist eingetreten: Die Zinsen für Baufinanzierungsdarlehen sind auf ein neues Allzeit-Tief gefallen. Baugeldzinsen sind aktuell so günstig wie noch nie seit bestehen der Bunderepublik. Dcoh wie geht es nun in Zukunft weiter? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für den Immobilienkäufer? Und welche Faktoren beeinflussen diesen Trend? Der Zinsvergleich Trend spricht eine deutliche Sprache. Vor 10 Jahren waren kredite nicht unter 4,5 Prozent zu bekommen. Im September 2011 kosteten sie noch 4 Prozent. Im September 2013 waren sie dreimal und im Juni 2015 zweimal so teuer wie heute. Aktuell sind um 1 Prozent Zinsen für eine Immobilienfinanzierung normal. An diesem Zinsniveau wird sich so schnell nichts ändern, davon sind die Experten inzwischen überzeugt. Warum ist das so?

Der Zinsvergleich Trend zeigt die Abhängigkeit der Bauzinsen von Bundesanleihen und Leitzins

Bundesanleihen gelten als sicherer Hafen. Wer heute sein Geld in Bundesanleihen steckt, will dieses vor allem parken. Inzwischen muss man dafür Geld zahlen. Der aktuelle Zinssatz liegt bei negativen -0,2 Prozent. Bundesanleihen waren schon immer ein Indikator für die Entwicklung des des Baugeld-Zins. Der Zinsvergleich Trend zeigt aber nicht nur bei Bundesanleihen einen parallelen Verlauf. Auch der Leitzins der EZB nimmt direkten Einfluss. So lag dieser im Herbst 2011 noch bei 1,5 Prozent, während der Zinssatz für Immobilienfinanzierung zu diesem Zeitpunkt ca. 4,5 Prozent erreichte.. In Folge fiel der Leitzins kontinuierlich, bis er dann Ende 2015 bei null Prozent angekommen war. Diese null Prozent gelten noch heute. Dagegen variierten die Zinsen für Baugeld ab 2016 zwischen 1,2 und 1,6 Prozent. Heute ist der Zinssatz für eine zehnjährige Baufinanzierung bei unter 1 Prozent angekommen. So günstig war also eine Kreditfinanzierung noch nie. Welche Faktoren sind an dieser Minus-Rallye beteiligt?

Inflationsrisiko und Handelsstreit beeinflussen den aktuellen Zinsvergleich Trend

Die Entwicklung der Inflation nimmt Einfluss. Der Preisauftrieb in Deutschland hat merklich nachgelassen. Während die Zentralbank eine Inflation von durchschnittlich 2 Prozent anstrebt, weist die Inflationsrate für Deutschland im Mai 2019 gerade mal 1,4 Prozent und im Juni 1,6 Prozent aus. Im Oktober 2018 lag sie noch bei 2,5 Prozent, um danach bis März 2019 auf 1,3 Prozent zu fallen. Die gewünschten 2,0 Prozent Inflation im Jahresmittel werden – da sind sich die Experten einig – dieses Jahr nicht erreicht werden. Die Inflationsrate berechnet sich aus dem Preisanstieg, der mithilfe eines vom Statistischen Bundesamt definierten Produktwarenkorbs im Vergleich zum Vormonat ermittelt wird. In diesem Warenkorb sind Produkte und Dienstleistungen enthalten; wie z. B. Lebensmittel, Bekleidung, Telekommunikation, Freizeitausgaben, Miete, Strom, Rohstoffe (z. B. Benzin, Heizöl) sowie staatliche Gebühren und Steuern.

Die Weltwirtschaft ist der zweite wichtige Faktor. Brexit und die sich weltweit abkühlende Konjunktur lassen den Währungshütern wenig Spielraum. Hinzukommt noch der von den USA mittels Strafzöllen angefachte Handelskrieg vor allem mit China und Mexiko, aber auch mit der Europäischen Union, Kanada und Russland. Zusätzlich belastet der Irankonflikt die Stimmung. In dieser Phase der Unsicherheit und der sich verlangsamenden Konjunktur sind der US-amerikanischen Fed und anderen Zentralbanken der Industriestaaten die Hände gebunden. Eine Leitzinserhöhung würde zu unvorhersehbaren Auswirkungen führen, denn viele Konzerne und global agierende Unternehmen nutzen die aktuell super-günstigen Kredite für Investitions- und Innovationsprogramme. Eine Verteuerung des billigen Geldes führt damit unweigerlich in eine weitere Konjunkturabschwächung. Die US-amerikanische Zentralbank, die in den letzten Jahren die Leitzinsen sehr moderat wieder angehoben hatte, denkt aktuell sogar über eine Leitzinssenkung nach.

Auswirkungen der aktuellen Zinspolitik auf die Immobilienfinanzierung

Der historisch niedrige Zinssatz hat für Immobilienkäufer unterschiedliche Auswirkungen. Während in Ballungszentren und Großstädten das Niedrigzinsniveau hilft, die Preisanstiege auf dem Immobilienmarkt wenigstens abzudämpfen, so sieht die Lage im ländlichen Raum und in vielen Klein- und Mittelstädten anders aus. Hier können die Zinsen auf Allzeittief jedoch zum entscheidenden Faktor für den Erwerb von Immobilieneigentum werden. In diesen Regionen ist der Preisanstieg für Immobilien und Neubau moderat. Zudem bietet die sehr niedrige Inflation sowie die in den letzten Jahren überdurchschnittliche Steigerung der Löhne und Gehälter mehr Spielraum für Immobilienkäufer bzw. Bauherren. Wer hier mit bedacht und Sicherheit finanziert, kann sich so schneller als sonst Vermögen aufbauen und die Alterssicherung vorantreiben.

Wichtig: Interessenten müssen besonnen und mit Umsicht agieren und finanzieren. Denn die niedrigen Zinsen verleiten, eine möglichst hohe Darlehenssumme anzustreben. Das ist nicht der richtige Weg. Viel besser ist es, den so gewonnenen finanziellen Spielraum in eine hohe Anfangstilgung zu stecken – anzustreben sind mindestens 3 Prozent, mehr ist besser. sDenn so beschleunigt man den schnellen Schuldenabbau. Je schneller man den Kredit abbezahlt hat, umso mehr sinkt nicht nur das Risiko. Vor allem spart man aus Sicht der Laufzeit jede Menge Zinszahlungen, also bares Geld, dass man dann anderweitig für den den Vermögensausbau nutzen kann. Diese Perspektive öffnet sich nur in Phasen einer Niedrigzinspolitik und ermöglicht es, viele Jahre früher schuldenfrei zu sein. So kann man, wenn man mit 4 Prozent statt 2 Prozent tilgt, die Kreditlaufzeit nahezu halbieren.

Mit guter Beratung mehr vom Leben

Der historische Niedrigzinssatz macht die Finanzierung nicht unbedingt leichter: Nur wer sich umfassend informiert, ein genaues Bild von seinen eigenen finanziellen Spielraum hat und genau weiss, wo seine zukünftiges Wohneigentum stehen sollte, kann sich auch perfekt beraten lassen, um am Ende die maßgeschneiderte und günstigste Baufinanzierung zu finden. Zudem sollten man zumindestens 2 Anbieter – neben der Hausbank zumindest einen weiteren Baufinanzierungsvermittler mit besten Referenzen – anfragen, die eine umfassende Expertise haben wie zum Beispiel:

  • Fördermittel und weitere zinsverbilligte Kreditangebote,
  • Sondertilgungsmöglichkeiten und Ratenanpassungen,
  • zinsfreie Auszahlungszeiten und zinsbeeinflussende Eigenleistungen,

und Ihnen zudem ein kostenfreies aber verbindliches Baufinanzierungsangebot erstellen. So profitieren Sie am besten von der aktuellen Niedrigzinsphase, können schneller schuldenfrei sein und einen entscheidenden Baustein für Ihren Vermögensaufbau und Ihre Alterssicherung leisten. Nehmen Sie sich die Zeit für umfassende Recherche. Denn die Niedrigzinsphase wird aller Voraussicht nach noch eine Weile andauern. Eine wirkliche Zinswende ist aktuell nicht in Sicht.

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