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Der durchschnittliche Immobilienkredit

Der durchschnittliche Immobilienkredit 2017 als Geldanlage, Failienplanung und Altersvorsorge.
04 Sep
Typische Gründe für die durchschnittliche Immobilienfinanzierung 2017: Familienplanung, Geldanlage und Altersvorsorge. (Foto: pexels.com)

Trotz der hohen Immobilienpreise besonders in den Ballungszentren boomt die Baufinanzierung. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik ist eine konservative Geldanlage uninteressent. Mehr noch: auf dem Festgeldkonto verliert man wegen der steigenden Inflation sogar Geld. Viele wissen aber, dass man heute für das Alter vorsorgen sollte, weil es überhaupt nicht klar ist, wie sich das Rentenniveau nach 2024 entwickelt. Ein Immobilienbesitz hingegen verspricht Sicherheit. Deswegen ist nachvollziehbar, dass der durchschnittliche Immobilienkredit steigt, d . h. dass man mehr Geld in den Erwerb einer Immobilie steckt.

Der durchschnittliche Immobilienkredit hat eine längere Laufzeit

Dank historisch niedriger Zinsen kann man sich eine höhere Immobilienfinanzierung leisten. So die allgemeine Meinung. Grundsätzlich stimmt das. Aber man sollte auch immer bedenken, dass man eine höhere Tilgung einstellen sollte, um vor dem Eintritt ins Rentenalter den Immobilienkredit vollständig zurückgezahlt zu haben. Deswegen haben sich in Deutschland auch die durchschnittlichen Laufzeiten von Baufinanzierungsverträgen erhöht. Lagen sie vor nicht allzu langer Zeit bei 10 Jahren für die Erstfinanzierung, näherte sich dieser Wert 2017 bereit der 15 Prozent Marke. Eine durchaus positive Entwicklung, da sie langfristig Sicherheit bietet. In unserer Praxis sind inzwischen auch Laufzeiten über 20 Jahre oder Volltilgerdarlehen durchaus üblich. Grundsätzlich ist es ja so, je länger der Vertrag mit einem sehr niedrigen Zinssatz läuft, umso mehr Sicherheit hat der Kreditnehmer.

Der durchschnittliche Immobilienkredit wird mit höheren Summen abgeschlossen

Die Immobilienpreise steigen. Aber die Löhne auch. So erklärt es sich, dass 2017 mehr Geld für Kredite ausgegeben wurde. Das zeigt sich auch in der Baufinanzierung. Lagen die durschnittlichen Kreditsummen bei Accedo konstant bei unter 200.000,- Euro, so sind sie in den letzten Jahren gestiegen. Ein Darlehen mit einem Volumen von 300.000,- Euro ist heute durchaus als Standard zu bezeichnen. In den hochpreisigen Ballungszentren sind 400.000,– Euro Abschluss-Summe normal. Der durchschnittliche Immobilienkredit ist aber sehr abhängig von der Region. Während man in Sachsen Anhalt weiterhin unter 200.000,- Euro finanziert, ist in Hamburg und München die durchschnittlich abgeschlossenen Baufinanzierungen mindestens doppelt so hoch. Laut einer Studie der Zeitschrift Spiegel variieren die statistischen Druchschnittswerte von Bundesland zu Bundesland zwischen 190.000,- und 350.000,–.

Der Altersdurchschnitt der Kreditnehmer wird jünger

Dass Kreditnehmer statistisch immer jünger werden, ist der Gesetzgebung geschuldet. Mit der Einführung der Wohnimmobilienkredit-Richtlinie gilt der Maßstab, dass eine Immobilie mit dem Eintritt ins Rentenalter in aller Regel komplett abbezahlt sein muss. Im Zusammenhang mit den höheren Investitionen, die auf dem Immobilienmarkt gefordert werden, verlängern sich die Laufzeiten der Kredite. Somit muss man in jüngeren Jahren mit der Finanzierung beginnen, um rechtzeitig schuldenfrei zu sein.

Aber auch hier zeigt sich ein Unterschied zwischen Stadt unf Land. Auf dem Land beginnt man sogar früher. In der Stadt erst später. Das mag daran liegen, dass der Kreditnehmer erst einen Grundstock ansparen muss. Das dauert in Ballungszentren länger, da die Kaufpreise höher sind. Denn mindestens 20 Prozent Eigenmittel an der Gesamtfinanzierung sollten schon sein, um erstens in den genuss eines günstigeren Zinssatzes zu kommen und zweitens mit geringeren Monatsraten konfrontiert zu sein. Grundsätzlich sind die Immobilienkreditnehmer heute 6-7 Jahre jünger als vor 10 Jahren. Die meisten sind heute um die 40 Jahre, wenn sie einen Immobilienkauf realisieren. In ländlichen Region sind Erstfinanzierer sogar noch jünger.

Der durchschnittliche Immobilienkredit 2017: Sicherheit zählt

Viele sprechen von einer möglichen Immobilienblase. Wir sehen diese nicht. Denn dem deutschen Kreditnehmer ist die finanzielle Sicherheit besonders wichtig. Dafür sprechen auch die Tatsachen, dass mehr Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht wird, dass längere Laufzeiten abgeschlossen werden und dass die durchschnittliche Anfangstilgung bei nahezu 4 Prozent liegt. in den 2000er Jahren waren Anfangstilgunggen unter 2 Prozent üblich.

Trotzdem: Wer heute eine Immobilie finanziert, muss mehr Zeit investieren. In die Recherche genauso wie für die eigene Finanzplanung. Und es ist mehr Eigenkapital nötig. Um den wirklich günstigsten Zinssatz  für eine langfristige Baufinanzierung zu erhalten, sollte man 30 bis 40 Prozent der Finanzierung mit Eigenmitteln begleichen können. Um sich ein klares Bild von den Möglichkeiten einer Immobilienfinanzierung zu machen, sollte man sich mit bankenunabhängigen Baufinanzierern beraten. So stellt man sich, dass man sich nicht finanziell übernimmt und der Traum vom Eigenheim entspannt und sicher Realität wird.

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