Welches KfW-Programm darf es sein?

Das beste KfW-Programm für Sie? Die richtige Wahl entscheidet über die beste Baufinanzierung
02 Aug
Welches KfW-Programm ist das richtige? Ein versierter Baufi-Berater weiss Rat. (Foto: pexels.com)

Zauberwort „KfW-Programm”. Viele Baufinanzierer werben damit, dass geförderte Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Baufinanzierungen günstiger machen. Das stimmt prinzipiell auch. Doch bedarf es eines genaueren Blickes, welches KfW-Programm aus der Vielzahl der Angebote exakt auf Ihre Immobilienplanung passt. Man sollte sich mit den Angeboten dieser größten nationalen Förderbank (und nach Bilanzsumme drittgrößten deutschen Bank) intensiv auseinandersetzen. Die KfW ist mit einem Anteil von vier Fünftel im Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Mit einem Fünftel Anteil sind die Bundesländer beteiligt. Über geförderte Kredite (nicht nur für Baufinanzierung) ist die KfW somit ein Investionsförderungsinstrument des Staates. Da aktuell insbesondere Energieeinsparungen auf der Agenda der Bundesregierung stehen, werden energetische Maßnahmen im Besonderen gefördert. Aber es gibt auch das eine oder andere KfW-Programm, dass sich um Sanierung oder altersgerechte Baumaßnahmen kümmert.

Das KfW-Programm ist als Förderungsfinanzierung für Immobilien-Optimierung gedacht

Die KfW bietet im Bereich Bauen, Wohnen, Energiesparen ein breites Spektrum an Programmen, deren Förderzwecke insbesondere die Schaffung von Wohneigentum sind. Energetische Gebäudesanierung, das Modernisieren von Wohnraum, die Errichtung von sparsamen Neubauten, die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien sowie Photovoltaikanlagen stehen dabei im Mittelpunkt.Bestimmte Kredite, wie das Förderprogramm 167 zur energieeffizienten Sanierung von Heizungsanlagen, können auch als Ergänzung zu sogenannten BAFA-Zuschüssen in Anspruch genommen werden.

In Zeiten eines besonders günstigen Zinssatzes stellt sich immer auch die Frage, ob ein KfW-Programm trotzdem noch Finanzierungskosten sparen kann. Grundsätzlich ist diese Frage mit ja zu beantworten. Aber die strengen energetischen Richtlinien, die mit einem KfW-Kredit verknüpft sind, können aber die Baukosten entsprechend nach oben treiben, so dass das Krediteinsparungspotential bisweilen von den erhöhten Baukosten wieder weggenommen wird. Deswegen ist genau zu rechnen. Wer aber über energetisch optimierte Immobilien nachdenkt, der ist mit dem passenden KfW-Programm gut beraten.

Welches KfW-Programm zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Immobilienwunsch ab

Wollen Sie neu bauen? Oder eine Bestandimmobilie kaufen? Wer neu baut, für den ist vor Baubeginn sicher die wichtigste Frage, ob Sie ohne speziellen energetischen Standard – und damit besondeers kostengünstig – bauen wollen. Oder bevorzugen Sie eine Niedrigenergie- oder sogar Passivhaus. der reicht Ihnen eine Solaranlage auf dem Dach Ihres kostengünstigen Datndardbaus? Folgende Programme kommen dan für Sie in Betracht:

  • KfW-Programm 153: Energie-effizient Bauen (im Rahmen eines KfW-Effizienz-Hauses oder eines Passivhauses. Je höher dabei die Energieeffizienzklasse angestrebt wird, umso mehr geförderten Immobilienkredit können Sie dann von Dr KfW erhalten. Aber gleichzeitig werden zur Erreichung dieser verschiedenen Standards die Baukosten steigen.
  • KfW-Programm 270 und 274: Erneuerbare Energien. Wenn Sie die hohen Vorgaben für KfW-Effizienzhäuser nicht anpeilen, aber trotdem z. B. mit Sonnenerergie Strom erzeugen wollen, dann ist dieses Fördergrogramm maßgeschneidert für Sie.
  • KfW-Programm 124: Wohneigentum schaffen. Wenn Sie zudem im Neubau selbst wohnen möchten, kommt ist dieses KfW-Programm ebenfalls eine Überlegung wert.

Alle, die eine Bestandsimmobilie kaufen, finden ebenfalls attraktive KfW-Programme, die je nach Anspruch und Geldbeutel Sinn machen können. Zum Beispiel:

  • KfW-Programm 151: Eigentum komplett energetisch sanieren. Hier sind die höchsten Fördermittel möglich. Sie müssen aber auch sicher stellen, dass nach Sanierung die KfW-Effizienthaus-Vorgaben erfüllt werden.
  • KfW-Programm 152 fördert dageben energetische Einzelmaßnahmen im Wohneigentum wie z. B. Dämmmaßnahmen, neue Fenster.
  • KfW-Programm 167 können Sie dann beantragen, wenn Sie die Heizanlage auf erneuerbre Energie umstellen.
  • KfW-Programm 159 ist für altersgerechte, also barrierefreie, Sanierung bzw, Umbauten vorgesehen.

KfW-Programme sind als Einzel- oder als Kombikredite möglich

Natürlich sind diese Programme nciht nur miteinander, sondern auch mit einer „normalen” Baufinanzierung kombinierbar. Darüber hinaus finden sich noch andere Programme, die vielleicht für Sie Sinn machen könnten. Einen ersten Überblick können Sie sich auf der Webseite der KfW verschaffen: www.kfw.de

Einen KfW-Förderkredit müssen Sie aber über einen Baufinanzierungsvermittler oder eine Bank beantragen. Die KfW vergibt die Darlehen nicht direkt. Die maximale Höhe der geförderten Kredits ergibt sich aus dem entsprechend Programm: Für die Schaffung von Wohneigentum z. B. bis 50.000,-; für eine energieeffiziente Baumaßnahme bis zu 100.000,-. Es kann sich also lohnen, einen KfW-Kredit in Ihre Baufinanzierung miteinzubauen. Wie das genau geht, wird Ihnen ein versierter Baufinanzierungsberater nahebringen können. Genauso wie z. B. die Frage, ob sich die erhöhten Baukosten für maximale Energieeffizienz unter Berücksichtigung der geförderten Kredite rechnen.

Sie können sich bereits m Beratungsgespräch die aktuelle Kondition eines KfW-Kredits reservieren. So haben Sie frühzeitige Planungs- bzw. Konditionssicherheit.

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