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Wann ist der beste Zeitpunkt für Forward-Darlehen?

Der beste Zeitpunkt für Forward-Darlehen ist immer dann, wenn die Zinsen nachhaltig steigen.
04 Dec
Ausblick 2018: Wann der beste Zeipunkt für Forward-Darlehen ist, ist eine Entscheidung, die wohl überlegt sein muss (Foto: picjumbo.com)

Die Zeiten in deer Baufinanzierung werden unruhiger. Es mehren sich die Anzeichen, dass im Laufe des nächsten Jahres die Bauzinsen wieder steigen werden. Die Frage, wann denn der beste Zeitpunkt für Forward-Darlehen sei, ist nicht leicht zu beantowrten. Folgende Faktoren spielen für die Antwort eine Rolle: Wie lange läuft die Erstfinanzierung noch, bevor eine Anschlussfinanzierung fällig wird? Wie entwickelt sich die Inflationsrate? Plant die EZB, die Zinsen zu erhöhen? Und was ist von der  Zinsentwicklung der Bundesanleihe zu erwarten? Grundsätzlich ist ein Forward-Darlehen nichts anderes als eine Wette auf künftig steigende Zinsen.

Der beste Zeitpunkt für Forward-Darlehen: steigende Zinsen in der Baufinanzierung

Sei nahezu 10 Jahren bewegen sich die Zinsen auf historisch niedrigem Niveau.  Im Jahr 2017 haben sich die Zinsen jedoch auf historischem Niedrigniveau weiterhin seitwärts bewegt. Im Sommer hatten sie sogar wieder spürbar nachgegeben. Gespannt blickte man im Herbst dann auf die Europäische Zentralbank, ob sie dem amerikanischen Vorbild nacheifert, den Leitzins erhöht und die Anleihenkäufe zurückfährt. Das kündigte man dann für das Jahr 2019 an.

An diesem Szenariozeigt sich, das der Markt vorsichtig auf eine Leitzinserhöhung vorbereitet wird. Es könnte eine derartige Nachricht o ausreichen, dass es zu einer nachhaltigen Trendwende kommt. Dass die Europäische Zentralbank darauf hinweist, die Anleihenverkäufe in Zukunft zu reduzieren, sollte aber als ein Zeichen verstanden werden, dass 2019 mit einem leichten Anstieg der Baufinanzierungszinsen gerechnet werden kann. Die Leitzinserhöhung der amerikanischen Zentralbank bewies aber auch, dass die Märkte äußerst gelassen reagieren. Es deutet aktuell also nichts darauf hin, dass die Baugeldzinsen 2019 rasant steigen. Mit einem moderaten Anstieg und einer Trendwende in der europäischen Geldmarktpolitik ist aber zu rechnen.

Die Laufzeit der Erstfinanzierung entscheidet, wann der beste Zeitpunkt für Forward-Darlehen ist

Für zwei grundlegende Fälle kommt ein Forward-Darlehen überhaupt nicht in Betracht. Zum Beispiel bei einer kurzfristiger Baufinanzierungsvertrag mit 5 jähriger Bindung. Eine solche ist aktuell die günstigste, die es gibt. Vor allem wenn diese schon 2 Jahre oder länger läuft, dann ist es sicher sinnvoll, darauf zu warten, bis sie das 4. Jahr der Laufzeit erreicht haben. Und dann verhandeln Sie über eine Anschlussfinanzierung mit einer langen bereitstellungzinsfreien Zeit. Im Idealfall können Sie dann ca. 1 Jahr vor Ablauf des Erstvertrages die Anschlussfinanzierung zum aktuell gültigen Minizinssatz abschließen, ohne dafür einen Zinsaufschlag zahlen zu müssen. Zusammen mit einem bankenunabhängigen Berater können Sie bundesweit Banken finden, die diese langfristige bereitstellungsfreien Zeiten anbieten.

Der zweite Fall bezieht sich auf eine sehr lange Vertragslaufzeit (z. B. 15 oder 20 Jahre), die bereits 8 Jahre oder mehr erfüllt haben. Denn dann haben Sie das Sonderkündigungsrecht als Trumpfkarte. Jeder Baufinanzierungsvertrag – egal mit welcher Laufzeit – kann nach 10 Jahren mit einem halben Jahr Vorlaufzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Eine solche Kündigung zahlt sich in jedem Fall aus, wenn dieser  2009 abgeschlossen wurde. Da waren die Zinssätze noch erheblich höher als heute.

Letztendlich ist es Ihre Entscheidung, wann der beste Zeitpunkt für Forward-Darlehen gekommen ist

Wenn es sich abzeichnet, dass die Zinsen in den nchsten 3 Jahren in Szumme um 1 oder mehr Prozent steigen werden, dann wäre bereits 3 Jahre vor Ablauf des Vertrags ein Forward-Darlehen eine Option. Aber eine solch langfristige Prognose ist kaum zu treffen.

Grundästzlivh Sie schließen ein Forward-Darlehen zu den tagesaktuellen Zinsen zum Zeitpunkt der Unterschrift ab. Diese Zinsgarantie über die Laufzeit, bis der Betrag zur Auszahlung kommt, lässt sich der Kreditgeber aber mit einem Zinsaufschlag bezahlen. Dieser Zinsaufschlag ist abhängig von der Vorlaufzeit. Bei einer 12 monatigen Vorlaufzeit variiert der Aufschlag aktuell zwischen 0,1 und 0,3 Prozentpunkten. Wenn Sie eine 3 jährige Vorlaufzeit wünschen, beträgt diese Spanne zwischen 0,2 und 0,75 Prozent. Wenn Sie sich also für ein Forward-Darlehen interessieren, ist ein Anbietervergleich obligatorisch. Hier hilft Ihnen ein bankenunabhängiger Baufinanzierungsberater.

Sicher ist, dass Sie mit einem Forward-Darlehen Sicherheit für Ihre finanzielle Planung einkaufen. Sie sichern sich den derzeitig historisch günstigen Zinssatz für die Zukunft und am besten für eine möglichst lange Laufzeit. Das Gute ist: Aus unserer Sicht müssen Sie nicht übereilt handeln. Auch wenn der Zinssatz in den nächsten Monaten steigen sollte, so wird er das aller Voraussicht nach sehr moderat tun. Und so haben Sie genug Zeit, sich zu informieren, sich beraten zu lassen und Angebote einzuholen. Da die Zeichen doch verdichten, dass eine langsame Zinswende im Interesse der EZB liegt, ist es anzuraten, sich jetzt grundsätzlich über die Vor- und Nachteile eines Forward-Darlehens zu informieren. So gerüstet können Sie warten, bis tatsächlich steigende Zinsen als Trend erkennbar sind. Am Anfang der Zinstrend-Wende, da sind sich die Experten sicher, wird der Anstieg moderat ausfallen.

 

Anschlussfinanzierung oder Forward-Darlehen ist eine Frage nach dem richtigen Zeitpunkt. Aktuell ist das sehr günstig.
Anschlussfinanzierung oder Forward-Darlehen – diese Frage stellt sich für alle, die vor 7 oder 8 Jahren eine erste Baufinanzierung abgeschlossen haben. Warum? Weil grundsätzlich nach 10 Jahren Zinsbindung bzw. Vertragslaufzeit, die Möglichkeit besteht, diesen Vertrag zu kündigen. Und weil in den Jahren 2008 und 2009 die festgeschriebenen Zinsen weit höher als heute waren. Sie lagen …
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