Mit ‘Zinstrend’ getaggte Artikel

Beeinträchtigen die Finanzmarkt-Turbulenzen die Zinsentwicklung?

Dienstag, 16. August 2011
Fragen zu Zinsen, Finanzierungen, Hypotheken? Ihr zinsvergleich.de Finanzexperte antwortet gerne!

Fragen zu Zinsen, Finanzierungen, Hypotheken? Ihr zinsvergleich.de Finanzexperte antwortet gerne!

Seit ca. 20 Tagen sind die Finanzmärkte hypernervös. Das zeigt sich insbesondere in den Aktienkursen, deren Talfahrt gestern auf weit niedrigerem Niveau wie vor 4 Wochen gestoppt werden konnte, um heute aufgrund enttäuschender Wirtschaftsdaten wieder ins Minus zu tendieren. Folgende Ursachen sind für diese Turbulenzen verantwortlich: Die Bonitätsabstufung der USA, die Schuldenkrise im Euroraum mit den neuesten Sorgenkindern Italien und Frankreich, die Abschwächung der Weltkonjunktur sowie Rezessions- und Inflationsängste der Industrienationen. Inzwischen sind die globalen Finanzmärkte so vernetzt, dass Probleme in einzelnen Bereichen auch Auswirkungen auf andere haben. In unserem Fall stellt sich natürlich die Frage, welche Auswirkungen hat diese Finanzkrise auf die aktuelle Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung?

Die Renditen für italienische und französische Staatsanleihen steigen. Gleichzeitig werden Gelder in sichere Anlagen, z. B. deutsche Bundesanleihen, umgeschichtet. Die Europäische Zentralbank (EZB), deren Aufgabe es eigentlich nicht ist, Anleihen aufzukaufen, wird plötzlich bei griechischen und portugiesischen Anleihen aktiv und plant nun sogar den Aufkauf von italienischen und spanischen. Die Auswirkungen sind derzeit nicht absehbar: Investiert sie nur geringe Beträge, wird der Effekt auf den Finanzmärkten nur äußerst kurzfristig sein. Investiert die EZB aber in Zukunft im großen Stil, wird so viel frisches Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt, dass dieses Szenario weitere Inflationsängste schürt.

Wenn der Aktienmarkt nun auf dem derzeitigen niedrigen Niveau verharrt oder gar weiter sinkt, ist davon auszugehen, dass Anleger sichere Anlagealternativen suchen und zudem das Risiko bei Staatsanleihen meiden: Derzeit wird als Alternative die deutschen Bundesanleihen hoch gehandelt. Dieser Ausstieg aus dem Risiko hin zu vermeintlich sicheren Häfen bewirkt aber vor allem, dass die Renditen sinken werden. Wer sich als Kreditgeber auf dem Pfandbriefmarkt refinanziert, ist dann in der Lage, zinsgünstige Baufinanzierungen auf dem Markt zu platzieren. Notiert in den nächsten Tagen der Aktien- und Anleihenmarkt wieder fester, werden die Baufinanzierungs-Angebote erfahrungsgemäß wieder noch oben tendieren.

Die Notenbank hat kürzlich beschlossen, den Leitzins auf dem derzeitigen historischen Tiefstand zu halten, wodurch die Diskussion im Juni vom Tisch scheint, dass der Leitzins im Laufe dieses Jahres möglicherweise auf zwei Prozent erhöht werden könnte. Auch die amerikanische FED sprach sich gegen eine Zinsanpassung aus.

US-Staatsanleihen sind für viele boomende Länder wie China oder Brasilien – trotz aller Haushaltprobleme – weiterhin die Hauptanlageform für ihre Währungsreserven. Wenn andere Alternativen noch risikobehafteter erscheinen, geht der Anleger gerne in diese Anleihen. Wegen der Schwäche des Euroraums meiden diese Länder eine Erhöhung der Euro- zu Lasten der Dollar-Quote. Innerhalb des Euroraums konzentriert sich die Nachfrage auffallend auf deutsche Bundesanleihen, was zu fallenden Zinsen in Deutschland führen wird. (weiterlesen…)

Seitwärts, seitwärts, in die Knie: Der schöne Tanz beim Zins.

Samstag, 14. November 2009

Die aktuellen Trends bei Zinssatz und Baufinanzierung:
Derzeit historischer Tiefstand, aber der nächste Anstieg kommt!

Der aktuelle Zinstrend bei Baufinanzierungen ist auf einem historischen Tiefstand. Das könnte zwar (rein theoretisch) ewig so weitergehen – aber Experten rechnen doch lang- bis mittelfristig wieder mit einem deutlichen Anstieg. Deshalb ist es ratsam, sich die heutigen (niedrigen) Zinsen für morgen zu sichern …

Senf, Papier und Zinsen? Vorratskauf zahlt sich aus!

Im Gegensatz zu herkömmlicher Vorratshaltung sind jedoch Zinsen etwas schwieriger zu „bunkern“: Was damals schon Loriot mit seinen Senf- und Papierkäufen versuchte, ist ein gutes Prinzip und kommt im Hinblick auf Zinsen mit einem ganz besonderen Darlehen zum Einsatz – dem Forwarddarlehen (oder auch Vorratsdarlehen).

Es begleicht die Restschuld eines alten Darlehens und garantiert günstige Zinsen für die Zukunft. Bis zu fünf Jahre im Voraus werden die Konditionen für das auslaufende Darlehen gesichert; die Inanspruchnahme erfolgt erst nach Vertragsende des alten Darlehens. Selbstverständlich entstehen während der Forwardzeit keine zusätzlichen Kosten. Wenn man so will, ist ein Forwarddarlehen der Einkauf von Zinsen auf Vorrat und hätte sicher auch Loriot überzeugt!

Top-Konditionen machen Top-Laune!

Die Konditionen für Forwarddarlehen liegen derzeit bei einem Aufschlag von 0,03 bis 0,05 Prozentpunkte pro Monat auf die Normalkondition. Eines der günstigsten Forwarddarlehen am Markt bietet ACCEDO, ein Bayreuther Hypothekenvermittler: ein Aufschlag von nur 0,01 Prozentpunkte pro Monat, beginnend ab dem 7. Monat.  40.000 Euro ist die Mindestdarlehensumme und eignet sich mit dieser Höhe auch bestens für eine Anschlussfinanzierung. Die Zinsbindungsfristen betragen 5, 8, 10, 12, 15 und 30 Jahre, Sondertilgungen sind möglich. Ein Forderungsverkauf des Baufinanzierungsinstitutes an einen Dritten ist vertraglich übrigens ausgeschlossen – und das ohne den üblichen Mehrpreis!