Archiv für Juli 2011

Eigenheim-Finanzierung: Augen auf beim Immobilienkauf.

Dienstag, 26. Juli 2011
Günstige Baufinanzierung, niedrige Zinsen, gute Konditionen: die EZB bleibt beim derzeitigen Leitzins.

Günstige Baufinanzierung, niedrige Zinsen, gute Konditionen: die EZB bleibt beim derzeitigen Leitzins.

Sicher fällt es schwer, sich vorzustellen, was in 30 Jahren sein wird. Wenn Sie sich aber über eine Immobilien- oder Eigenheim-Finanzierung Gedanken machen, dann sollten Sie trotzdem darüber nachdenken. Denn das entscheidet, ob Sie der Zukunft entspannt entgegensehen können. Die Szenarien sind schnell aufgezählt: Wie schätzen Sie Ihre die berufliche Situation ein, wie wird sich Ihre familiäre Situation  (Stichwort: Kinderplanung, Ausbildung, Eltern und Großeltern) voraussichtlich entwickeln, welche Verträge und Vorsorgemaßnamen werden fällig (Lebens-, Ausbildungs- oder Rentenversicherungen)? Haben Sie sich diese Szenarien zurecht gelegt, dann können Sie mit der Finanzierungsplanung für den geplanten Kauf Ihrer Immobilie beginnen.

Natürlich muss das Wunsch-Objekt zu Ihrem Vermögen und Einkommen passen. Dabei sollten Sie aber nicht vergessen, dass die Kaufnebenkosten bei der Finanzplanung eine wichtige Rolle spielen. Kosten für Notar, Makler und Grunderwerbssteuer können den eigentlichen Kaufpreis um 5% bis 15% erhöhen. Sicherheitshalber planen Sie einen höheren Prozentsatz ein, wenn Sie noch keine aktuellen Zahlen oder Angebote vorliegen haben. Zudem sollten Sie daran denken, dass nach Bezug weitere Kosten auf Sie zukommen, die man beim Erwerb einer Immobilie gerne vergisst: Laufende Betriebskosten sind ebenso zu kalkulieren wie Rücklagen für die Instandhaltung, die Sie empfohlenerweise ansparen sollten (Faustregel: ca. 3,– EURO pro Quadratmeter sind in der Regel hierfür anzusetzen).

Die Eigenkapitalquote spielt eine wichtige Rolle: Je mehr Sie aktivieren können, umso entspannter können Sie in die Zukunft blicken. Sicher gibt es einige Angebote, die eine volle Fremdfinanzierung vorschlagen. Wir empfehlen Ihnen aber, mit ca. 15% Eigenkapitalquote zu starten und alle Ersparnisse außer ca.  5 bis 7 Monats-Nettogehälter einzusetzen. Selbstverständlich kann als Eigenkapital auch ein Riester-Sparvertrags-Guthaben dienen. Grundsätzlich gilt aber: Der zu bedienende Baufinanzierungskredit sollte unbedingt unter der 50%-Marke des Hauhaltnettoeinkommens liegen.

Derzeit liegen die Baugeld-Zinsen auf eine beinahe historischen Tiefststand: Deswegen sollten Sie jetzt möglichst langfristige Baufinanzierungsverträge abschließen (20 Jahre). Alle Kreditverträge sehen zudem vor, dass man diese nach 10jähriger Laufzeit mit der halbjährlichen Frist kündigen und Sondertilgungen leisten kann. Besser noch: Von vornherein Sondertilgungsrechte vereinbaren (betriebliche Prämien, Erbe oder größere Verkaufserlöse können Sie dann sofort zur Tilgung einsetzen).

Schnell tilgen zahlt sich immer aus: Der Kreditblog der ACCEDO AG empfiehlt, mindestens 2% (oder mehr) zu tilgen. Oftmals werden nur 1% empfohlen. Das bedeutet aber, dass Sie so über 30 oder noch mehr Jahre finanzielle Belastungen zu tragen haben. Wenn man bedenkt, dass aus heutiger Sicht schon schwer einzuschätzen ist, wie in 15 Jahren die eigene Situation aussehen wird, der verdoppelt das eigene Risiko. Deswegen sollten Sie jetzt die historisch niedrigen Zinsen nutzen, um den Schuldenabbau voranzutreiben.

Zudem macht ein Riesterdarlehen Sinn. Maximale Riester-Förderung erhalten Sie, wenn Sie max. 2.100,– EUR oder 4% vom Bruttoeinkommen des Vorjahres in die Tilgung stecken. Wenn Sie diese Eckpunkte in Ihre Finanzierungs-Planung miteinbeziehen, dann steht einer eigenen Immobilie nichts im Wege und Sie können zudem ruhig schlafen. Um sich einen noch persönlicheren Status Quo ermitteln zu lassen, fragen Sie am besten die Finanzexperten der ACCEDO AG, die gemeinsam mit Ihnen alle Klippen einer Immobilienfinanzierung umschiffen werden.

Schnelltilger-Darlehen: So kommen Sie günstiger ans Ziel

Dienstag, 19. Juli 2011
Volltilgerdarlehen: Eigentum schneller finanzieren und so von Rabatten profitieren.

Volltilgerdarlehen: Eigentum schneller finanzieren und so von Rabatten profitieren.

Wer finanziell in der Lage ist, sollte darüber nachdenken, durch hohe Tilgungsraten den Baufinanzierungskredit schneller zurückzuzahlen. Banken bieten derzeit satte Rabatte auf sogenannte Volltilger-Darlehen mit 10, 15 oder 20 jähriger Laufzeit. Um einen Kredit von 100.000,– EUR in 10 Jahren zu tilgen, zahlen sie um die 1.000,– EUR monatlich an die entsprechende Bank zurück. Für ein zinssicheres Darlehen in selber Höhe aber mit 15 Jahren Laufzeit müssen Kreditnehmer aber bereits einen deutlich höheren Zinssatz akzeptieren. Dafür bekommt man ein solches Darlehen zur Zeit für eine monatliche Rate von ca. 750,– EUR.

Wichtig ist jedoch, die einzelnen Angebote bei Voll- bzw. Schnelltilger-Darlehen genau zu vergleichen. Denn Tests bestätigten, dass viele Bankhäuser die Schnelltilger-Sonderzinsen gar nicht oder nur teilweise an ihre Kunden weitergeben. Grundsätzlich gilt, dass der Kunde Niedrigstzinsen nur bei einer hohen Rate erhält. Deswegen sollte man sich grundsätzlich nicht mit Standardzinsen abspeisen assen, wenn man einen Kredit mit hoher Tilgung (ab 8%) aufnimmt. Vergleiche zeigen, dass der Kreditnehmer bei Banken Zinsrabatte von 0,5% und mehr auf Schnelltilger-Darlehen mit einer Laufzeit von 10 bis 20 Jahren erhält. Dafür müssen Sie dann auch eine feste Verpflichtung eingehen.

Falls sie sich nicht sicher sind, ob sie die hohen Belastungen über die Jahre stemmen können, empfiehlt sich der Abschluss eines flexiblen Kredits, bei dem sie dann die Tilgung auch einmal auf 2% oder weniger senken können, wenn die Liquidität kurzfristig fehlen sollte. Auf einen satten Rabatt müssen sie dann allerdings verzichten.

Zuletzt ein Tipp: Jeden Kredit mit einer Laufzeit von mehr als 10 Jahren können sie unter Einhaltung einer Frist von 6 Monaten kündigen, wenn zwischen vollständiger Auszahlung und Kündigung mindestens 10 Jahre liegen. Dass kann aber nur der Kunde, die Bank ist bis ans Ende des Kreditvertrags an den vereinbarten Zinssatz gebunden und kann vorher eben nicht kündigen. Eine solche Kündigung empfiehlt sich, falls die Zinssätze in der Zwischenzeit günstiger geworden sind und sie ein einsprechende Anschlussfinanzierung über einen anderen Anbieter gefunden haben.

Alters-Anlagestrategien: Deutschland baut (wieder) auf Immobilien

Montag, 11. Juli 2011
Neben der gesetzlichen Rente ist die Immobilie des Deutschen liebste Altersvorsorge

Neben der gesetzlichen Rente ist die Immobilie des Deutschen liebste Altersvorsorge

Es mag überraschend klingen, ziehen die Bauzinsen doch seit Monaten an: Nicht Aktien, Versicherungen oder Zertifikate sind für die Rentenabsicherung und die Ruhestandsplanung gefragt, sondern Immobilien. Der deutsche Anleger hat für überdurch- schnittliche Renditen zum Preis eines höheren Risikos nicht viel übrig – besonders dann, wenn es um die eigene Altersvorsorge geht.

Wie das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelte, ist die gesetzliche Rente in Verbindung mit der eigenen Immobilie mit Abstand die beliebteste Anlageform. Was besonders überrascht: Die Untersuchung stammt aus dem Frühjahr 2011 – also einer Zeit, da die Finanzkrise überwunden schien, die Bauzinsen wieder kräftig stiegen und die Aktienmärkte eine nachhaltige Erholung signalisierten. Wer heute eine Baukredit unter 4 Prozent sucht, der wird inzwischen wieder lange suchen müssen, wenn er nicht 40 oder mehr Prozent an Eigenkapital mitbringt. (weiterlesen…)

Forward-Darlehen: Der intellligente Anschlusskredit spart Geld

Montag, 04. Juli 2011

Forward- plus Volltilger-Darlehen: Sparen am Ende der Baufinanzierung

Forward- plus Volltilger-Darlehen: Sparen am Ende der Baufinanzierung

Man liest derzeit viel über mögliche Inflationsgefahr und davon, dass die Zeit der „billigen Zinsen” langsam aber sicher zu Ende gehe. Im ersten Moment erscheinen diese Meldungen für alle, die vor längerer Zeit einen Baufinanzierungskredit abgeschlossen haben, bedrohlich. Was passiert nun in zwei, drei Jahren, wenn der Kredit ausläuft und man eine Anschluss- finanzierung braucht? Muss man dann ganz tief in die Tasche greifen? Nein, die Lösung heisst: Forward-Darlehen.

Forward-Darlehen: Gut für die Zukunft

Die Zinsbindung des Baukredits läuft noch 24 Monate. Bereits jetzt schließt aber der Kreditnehmer ein Forwarddarlehen ab, mit 10jähriger Zinsbindung und 4 Prozent Tilgung. So können Sie feste Zinsen für den Anschlusskredit bereits Jahre im Voraus vereinbaren (forward = vorwärts). Zwar sind Forwarddarlehen teuerer als Kredite, die sofort ausgezahlt werden. Zudem hängt der Zinsaufschlag von der Vorlaufzeit ab. Faustregel: Läuft der alte Kredit noch ca. 2 Jahre, verlangen Banken derzeit einen Aufschlag von ca. 1/2 Prozentpunkt. Mit einem Forward-Darlehen sichern Sie sich aber derzeit gegen einen drohenden Zinsanstieg ab, der ja derzeit aufgrund der weltweiten Zinspolitik von Fachleuten erwartet wird. (weiterlesen…)