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Hochprozentig! Die Grunderwerbsteuer

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So vermeiden Sie zusätzliche Kosten

Beim Kauf eines Grundstücks fällt immer eine Steuer an – die so genannte Grunderwerbsteuer. In Deutschland beträgt der Steuersatz normalerweise 3,5%. Seit September 2006 darf jedoch jedes Bundesland diesen Prozentsatz selbst festlegen – dies hat zur Folge, dass nach Hamburg und Berlin jetzt auch Sachsen-Anhalt die Steuer um eine ganzen Prozentpunkt erhöht hat: in diesen Bundesländern zahlen Immobilienkäufer jetzt 4,5%. Das steht im krassen Widerspruch zu der ursprünglichen Hoffnung des Bundes: bei der Einführung des Gesetzes wurde nämlich eher eine Senkung der Abgabe erwartet. Darüber kann die Regierung in Brandburg sicher nur lächeln – sie plant, den Steuersatz auf 5,0% anzuheben – das würde bei einem Hauskauf von 400.000 Euro einen gewaltigen Unterscheid bedeuten; statt 14.000€ wären es dann satte 20.000€! Welches Bundesland als nächstes mit einer Erhöhung nachzieht, ist zwar noch unbekannt – Fakt ist, dass sich künftige Immobilienverkäufer darauf einstellen sollten, dass es auch bei ihnen eine Änderung geben könnte. Ein guter Grund, sich beizeiten die aktuellen Zinsen zu sichern und eine höhere Grunderwerbsteuer zu vermeiden.

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